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18.06. [DE] Unfreiwilliger Auszug – Wir Refugee-Aktivist_innen müssen das Servitenkloster mit Ende Juni 2013 verlassen
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14.06. [EN] 18.06.2013 um 19h: Konzert “Wo bist Du, mein geliebtes Land?” Songs of hope and longing
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30.5. [DE+EN] Timetable June 2013
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29.5. [EN/DE] Input and discussion: Six months of refugee protest. The current state of the struggle am Mi, 05.06. um 20 Uhr, im que[e]r, Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien
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22.5. [EN/DE] A half year after the march: Actions on Friday May 24th // Halbjahresactions am Freitag 24.05.
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13.5. [DE/EN] Banner Action: 163 days of protest – Stop deportation
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[DE] Presseaussendung: 1. Mai – Aktionen der Refugee Protestbewegung
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20.3. [DE] 5. Teil BIM Textserie: Freie Wahl des Aufenthaltsorts
Breaking News
Unfreiwilliger Auszug – Wir Refugee-Aktivist_innen müssen das Servitenkloster mit Ende Juni 2013 verlassen
Mitarbeiter_innen der Caritas sowie der Erzdiözese Wien haben verlautbart, dass der Fonds Soziales Wien den Vertrag, durch den das Servitenkloster vorübergehend eine Grundversorgungseinrichtung sein konnte, nicht mehr verlängert hat. Das bedeutet, dass wir das Servitenkloster am 30. Juni 2013 verlassen müssen.
Nach mehr als sieben Monaten Protestbewegung, in der es u.a. auch um die Skandalisierung der Lebensbedingungen in den Asyllagern als Teil einer rassistischen und menschenrechtswidrigen Asylpolitik in Europa ging, und in der wiederholt eine politische Gruppenlösung gefordert wurde, werden uns nun jeweils Individual“lösungen“ angeboten, sprich Unterkünfte in Quartieren der Caritas, der Diakonie, der Volkshilfe, des Kolping(hauses) sowie Vereins Tempus.
Darüber hinaus besteht das Angebot der Caritas und der Erzdiözese darin, uns bis Oktober 2013 das ehemalige Kellertheater im Servitenkloster, das bisher als Schlafraum gedient hat, als Raum für Vernetzungstreffen zur Verfügung zu stellen.
Bislang gibt es also keinen Ort, an dem wir als Refugee-Aktivist_innen nach Ende Juni weiter gemeinsam leben und unseren Protest fortsetzen können. Die Versprechen, dass nach einem Umzug ins Servitenkloster alle Asylverfahren nochmals individuell überprüft werden würden und dafür „bestmögliche Rechtsvertretungen“ bereit gestellt würde, wurden bislang auch nicht eingehalten. Die vielfachen Versuche, mit Vertreter_innen des Bundesministeriums für Inneres und der Regierung Gespräche zu führen, um so zu einer politischen Lösung zu gelangen, wurden von den Zuständigen stets ignoriert. Doch der Kampf für die Menschenrechte geht weiter.
Wir brauchen nun dringend folgende Unterstützung:
• Falls Ihr ein leerstehendes Haus kennt, das geeignet ist, als privates Grundversorgungshaus für alle Refugee-Aktivist_innen zu dienen, gebt uns Bescheid!
• Falls Ihr in Euren Wohnungen oder WGs gerade Zimmer frei habt, das Refugee-Aktivist_innen als private Grundversorgungsquartiere nutzen können, gebt uns ebenso Bescheid!
• Und falls Ihr noch andere Ideen habt, meldet Euch auch unter: refugeesolidarity@servus.at
Filmscreening: „Die Geschichte der Refugee Bewegung in Österreich 2012/13“
Info: The film is about the impressive protest movement of the refugees in Austria in 2012/2013. The documentary shows the movement from its beginning with the march from Traiskirchen to Vienna in fall 2012 until the current situation in the Protestcamp Vienna in Servitenkloster. So far, the demands for a humanitarian right of residence have only been ignored by a racist regime of politics. The film shows the first part of the struggle – which will hopefully continue in order to realize human rights and also in order to make Austria more democratic.
Der Film fasst die wichtigsten Etappen im bisherigen großartigen Kampf der Refugeebewegung gegen die Deportationspolitik der Regierung, für Bleiberecht, Arbeitsrechte bzw. freie Ausreisemöglichkeiten (ohne Fingerprints) u.a.m. zusammen: Der Marsch von Traiskirchen nach Wien, Das Protestcamp im Votivpark, Eine ganze Menge von Protesten, Kundgebungen und Demonstrationen, Der brutale Polizeiangriff auf das Camp und die Übersiedelung in die Votivkirche, Der mutige und verzweifelte Hungerstreik, Die nächste (mehr oder weniger erzwungene) Übersiedelung ins Servitenkloster
When: 07.06.2013, 7.00 p.m.
Where: Refugee Protest Camp in the Servitenkloster, Entrance / Eingang: Müllnergasse 6, 1090 Vienna
Timetable June 2013
1. June, Saturday
11 a.m.
Mobilization Action for Demo (on 6.June)
Where: meeting point at Servitenmonastery
Sans Papiers Soccer Club Vienna plays games each Sunday and invites Refugees to visit, or participate in coming games.
with food, performaces and music.
A Pakistani reporter, who wants to migrate to the USA, produces a fake Osama Bin Laden video that he sells to his TV channel, in order to raise money for the Visa. However, the plan gets out of hand when the US Government takes the tape seriously …
Erste Sendung von Radio Refugee international
Title: Erste Sendung von Radio Refugee international
Location: Radio Orange 94.0
Link out: Click here
Description: Heute 17h geht ihre eigens prodzierte Sendung, die erste ihrer Sendereihe, bei Radio Orange on Air.
Inhalt ist ein ausführliches Interview mit Nelly und Sharon zur U-Bahn-Attacke und folgenden Gerichtsverhandlung.
Interview about racist attack in Vienna
The refugees first show focuses on the racist attack against Nelly at a Viennese metro station at the beginning of the year as well as on the controversal trial. In this first show you will hear an extensive interview with Nelly, who got seriously injured in course of a racist attack. Also Sharon, who witnessed the attack, is joining the interview. Further, they are talking about other experiences they made in Austria.
Start Time: 17:00
Date: 2013-05-29
Input and discussion: Six months of refugee protest. The current state of the struggle
Title: Input and discussion: Six months of refugee protest. The current state of the struggle
Location: das que[e]r, Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien
Link out: Click here
Description: In November 2012 refugees marched from Traiskirchen to Vienna to protest against the situation in the Lager and the asylum system in general. Now, after six months, there are still no solutions to the problems in sight. Many of the protesting refugees got a negative asylum decision and threatened by deportation. Some of the refugees will come to discuss about the current situation and how to continue.
Im November marschierten Flüchtlinge aus dem Lager Traiskirchen nach Wien um gegen ihre Situation im Lager und gegen das Asylsystem generell zu protestieren. Jetzt, nach 6 Monaten, ist immer noch keine Lösung in Sicht. Viele der protestierenden Flüchtlinge haben negative Asylbescheide erhalten und müssen ihre Abschiebung befürchten. Einige der Flüchtlinge werden die aktuelle Situation und die mögliche Zukunft vorstellen und diskutieren.
Start Time: 20:00
Date: 2013-06-05
Film Screening: „Fest des Huhns“
Title: Film Screening: „Fest des Huhns“
Location: Servitenkloster
Description: We invite everyone to the next Friday Evening Event at the Refugee Protest Camp in the Servitenkloster:
The movie is a parody on ethnological documentaries: an African TV team comes to the Austrian province to document the strange behavior of the natives there.
After the film screening there will be a discussion with Edith Paule, a Black activist and performer, who works in the area of cultural work at maiz/Linz and who was also an actress in the movie.
Bring your friends and don’t forget snacks and drinks!
Start Time: 19:00
Date: 2013-05-31
Demonstration: We still demand our rights am Do, 06.06. um 17 Uhr, Thursday 06.06. 5 p.m., Sigmund-Freud-Park
(scroll down for English version)
DEMONSTRATION: WE STILL DEMAND HUMAN RIGHTS!
ABSCHIEBUNGEN STOPPEN! BLEIBERECHT JETZT!
–> Text als Flyer-Druckvorlage (PDF)
Mehr als ein halbes Jahr Proteste
In vielen europäischen Ländern regte sich diesen Herbst immenser Widerstand gegen das Asylsystem. Im September 2012 zogen Geflüchtete in Deutschland 600 Kilometer von Würzburg nach Berlin und errichteten dort ein Protestcamp.
In Reaktion auf ihre prekäre Lebenssituation haben somalische Geflüchtete in Österreich am 10. Oktober zwei Tage und Nächte vor dem österreichischen Parlament protestiert um ihren Forderungen Gehör zu verschaffen.
Traiskirchen – Sigmund-Freud-Park – Votivkirche – Servitenkloster
Am 24. November sind Geflüchtete vom Lager Traiskirchen nach Wien marschiert, um auf katastrophale Missstände im Asylwesen aufmerksam zu machen und ihre Rechte einzufordern.
Nach einem Monat Protestcamp bei eisigen Temperaturen im Sigmund-Freud-Park blieben die Forderungen der Refugee-Aktivisten und ihren Unterstützenden von der Politik weitgehend ungehört. Erst nach der gewaltsamen Räumung des Parks durch die Polizei, der Besetzung der Votivkirche und mehreren Hungerstreiks der Refugee-Aktivisten konnte die Politik den Protest nicht länger ignorieren. Mit dem Versprechen auf eine Lösung siedelten die Aktivisten am 3. März 2013 ins leerstehende Servitenkloster im 9. Bezirk um.
Drohende Abschiebung statt politischer Lösung
Trotz vieler Versprechungen ist nach mehr als sechs Monaten immer noch keine politische Lösung in Sicht. Im Gegenteil – über die Hälfte der Asylverfahren ist rechtskräftig negativ abgeschlossen. Auf positive Bescheide wartet man bisher vergebens. Die Refugee-Aktivisten sind massiv von Abschiebung bedroht. Auch die kollektive Unterkunft im Servitenkloster ist auf nur mehr wenige Wochen befristet. Wie es danach weiter geht ist ungewiss.
We still demand human rights!
Wir fordern ein Bleiberecht für die Aktivisten im Servitenkloster!
Wir fordern ein Stopp der Abschiebungen!
Wir fordern die Erfüllung der Forderungen – vor allem das Recht zu arbeiten und das Recht auf selbstbestimmte Unterkünfte!
Der Kampf geht weiter! Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen!
DEMONSTRATION – EIN HALBES JAHR PROTEST
ABSCHIEBUNGEN STOPPEN!!!
Donnerstag, 6.Juni 2013
17 Uhr, Sigmund-Freud-Park
Demonstration: “We still demand our rights” on Do, 06.06. at 5 p.m., Sigmund-Freud-Park
DEMONSTRATION: WE STILL DEMAND HUMAN RIGHTS!
STOP DEPORTATIONS! RIGHT TO RESIDENCY NOW!
More than half a year of protest
This autumn, immense resistance against the asylum system stirred up in many european countries. In September 2012, refugees in Germany marched 600 kilometers from Würzburg to Berlin and set up a protest camp there.
In reaction to their precarious living conditions, somalian refugees protested in front of the Austrian parliament for two days beginning on October 10th, 2012, to make their demands heard.
Traiskirchen – Sigmund-Freud-Park – Votiv Church – Serviten Monastery
On November 24th, 2012, refugees marched from the camp in Traiskirchen to Vienna, to put a focus on the disastrous deficits in the asylum system and to demand their rights. After one month of protest camp in icy temperatures at the Sigmund-Freud-Park, the demands of the refugee-activists and their supporters remained widely unheard by official politics. Only after the violent eviction of the park by police, the occupation of the Votiv Church and several hunger strikes by the refugee-activists, politics couldn’t ignore the protest any longer. With the promise of a solution given to them, the activists moved to the empty Serviten Monastery in the 9th district on March 3rd, 2013.
Threat of deportation rather than a political solution
In spite of many promises, there is no political solution in sight after more than six months. On the contrary – over half of the asylum cases have been closed negatively. Positive decision are still being waited upon, so far in vain. The refugee-activists are under severe threat of getting deported. Also, the collective housing at the Serviten Monastery is limited to just a few remaining weeks. How things will go on after that is uncertain.
We still demand human rights!
We demand a right to residency for the activists at the Serviten Monastery!
We demand a stop of the deportations!
We demand the implementation of the demands – first of all the right to work and the right to self-determined housing!
The struggle goes on! We will not be silenced!
DEMONSTRATION – HALF A YEAR OF PROTEST!
STOP DEPORTATIONS!!!
Thursday, June 6th, 2013
5 p.m., Sigmund-Freud-Park
Actions on Friday May 24th / Halbjahresactions am Freitag 24.05.

A half year after the march from Traiskirchen to Vienna
Since after this half year the government did not react to our protest and our demands, on this half year anniversary, we invite you all to join us
in a rally in front of the parliament from 10.30 to 12.00 o’clock, where we will have an open mike to present again our demands and the unbearable situation of the Austrian and European asylum system; and
at an Infopoint starting at 1.00 o’clock in the Refugee Protest Park (Sigmund Freud Park), where there will be infomaterial distributed and also music will be played.
Come and join us at these two actions on our half year anniversary of the protest!
https://www.facebook.com/events/638675309479642/?context=create
https://www.facebook.com/events/387145974734220/?context=create
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Ein halbes Jahr nach dem Marsch von Traiskirchen nach Wien
Nachdem die Regierenden ein halbes Jahr nicht auf unsere Proteste und Forderungen reagiert haben, laden wir euch ein
von 10.30 bis 12.00 zu einer Rally vor dem Parlament mit einem offenen Mikrophon, um unseren Forderungen und der unerträglichen Situation Asylsuchender Ausdruck zu verleihen, in Österreich und im europäischen Asylsystem
ab 13.00 gibt es einen Infopoint im Refugee Protest Park (Sigmund Freud Park), mit Infomaterial und Musik
Kommt zahlreich zu diesen beiden Veranstaltungen anlässlich des halbjährigen Protestjubiläums.
https://www.facebook.com/events/638675309479642/?context=create
https://www.facebook.com/events/387145974734220/?context=create
Banner Action: 163 days of protest – Stop deportation
Ein Transparent in Solidarität mit der Refugee-Bewegung wurde am 6. Mai von der Votivkirche heruntergelassen. Dazu fand sich folgender kurzer Bericht auf linksunten.indymedia.org :
A banner in solidarity with the refugee movement was droppen from Votiv church on May 6th. Te following short report was found on linksunten.indymedia.org :
Am 6. Mai war der Protestmarsch der Refugees von Traiskirchen nach Wien 163 Tage her. Das nahmen Aktivist_innen zum Anlass, mit einem Transparent erneut auf die noch immer andauernden Proteste aufmerksam zu machen. Das Banner mit der Aufschrift: “163 days of protest – Stop deportation” wurde an dem Gerüst der Votivkirche befestigt.
In den 163 Tagen seit dem Protestmarsch ist viel passiert, dennoch sind die Forderungen der Refugees noch immer nicht erfüllt worden.
Über einen Monat campierten die Protestierenden im Sigmund Freud Park, zogen in anschließend in die Votivkirche und befinden sich momentan im Servitenkloster.
Nicht nur, dass die zentralen Forderungen der Bewegung noch immer nicht umgesetzt wurden, die Protestierenden sind momentan akut von Abschiebung bedroht. Der Raum im Servitenkloster steht nur bis Ende Juni zur Verfügung. Die österreichische Regierung scheint zu glauben, durch die Abschiebung der Refugee-Aktivisten, den Protest zum Erliegen bringen zu können.
Das werden sie nicht schaffen – Der Protest geht weiter!
KEIN MENSCH IST ILLEGAL! STOPPT ALLE ABSCHIEBUNGEN!!
######English#######
On 6th of May the Refugees’ protestmarch from Traiskirchen to Vienna was 163 days ago. For this reason some activists wanted to remind with a banner of the still ongoing protest. A banner saying “163 days of protest – Stop deportation” was dropped off the Votivchurch’s scaffold.
Many things have happened during the 163 days since the protestmarch, but still the Refugees’ demands are not fulfilled.
More than a month the protesters were camping in Sigmund Freud Park, then they moved into Votivchurch and now they are in the Servitenkloster.
Not only that the central demands of the movement are still not being fulfilled, the protesters are even threatened urgently with deportation. The space at Servitenkloster is only available until the end of June. The Austrian government seems to think that they could silence the protest by deporting the Refugee activists, but they won’t be able to do so – the protest continues!
NO ONE IS ILLEGAL! STOP ALL DEPORTATIONS!!
Bericht des Treffens von Rfeugees mit der Gewerkschaft Pro-Ge
Am 4. April 2013 trafen sich Vertreter der Flüchtlingsbewegung aus der „Votivkirche“, K. A., M. J. und M. N., mit Vertretern der Pro-Ge (die „Produktionsgewerkschaft“ organisiert ArbeiterInnen der Metall-, Chemie-, Textil- und Lebensmittelerzeugung sowie LeiharbeiterInnen). Das solidarische Gespräch in der Zentrale des ÖGB dauerte fast zwei Stunden. Vordergründig ging es um eine der zentralen Forderungen der Refugee-Bewegung – das Recht auf Arbeit für AsylwerberInnen – und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit bzw. der Unterstützung durch die Gewerkschaft. E. F., der Präsident des ÖGB, hat sich bereits in den ersten Tagen des Protestcamps im Sigmund-Freud-Park solidarisch mit den Forderungen der Flüchtlinge erklärt und die Solidaritätspetition ebenso unterschrieben wie der Pro-ge-Vorsitzende R. W. Im März hatten die 3 Sprecher der Flüchtlingsbewegung, (gemeinsam mit S. K., A. A., M. G. und der Betriebsrätin I. M.) einen Brief an E. F. und den neu gewählten AK-Präsidenten R. K. mit dem nochmaligen Aufruf zur Unterstützung verfasst. Nun wollten die VertreterInnen der Refugees bei diesem Treffen konkrete Unterstützungsmöglichkeiten seitens des ÖGB diskutieren und weitere Formen der Zusammenarbeit erörtern.
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Presseaussendung: 1. Mai – Aktionen der Refugee Protestbewegung
Link: APA-OTS-Aussendung
Wien (OTS) – Der 1. Mai gilt als Tag der Arbeiter_innen. In
Österreich wird jedoch vor allem Geflüchteten der Zugang zum
Arbeitsmarkt verwehrt. Um auf ihre Situation aufmerksam zu machen,
haben die Akteur_innen der Protestbewegung an diesem Tag verschiedene
Aktionen gesetzt – und sind dabei auf gehörigen Widerstand seitens
der Polizei gestoßen.
Der “Sigmund Freud Park”, umgangssprachlich auch “Votivpark” genannt,
galt über mehr als einen Monat als Zentrum der Refugee
Protestbewegung. In Anlehnung daran, dass Sigmund Freud selber ein
Flüchtling war, wurde der Park mittags in einer feierlichen Zeremonie
nun symbolisch in “Refugee Protest Park” umgetauft.
Trotzdem zeigt sich Khan Adalat über die bisherigen Resultate in der
Politik ernüchtert: “Six months protest and we only changed the name
of this park. Do we need six years to finally get some solutions?”
Am 1. Mai sollte auch der Arbeitsmarktzugang diskutiert werden.
Dieser wird Asylwerbenden beinahe verunmöglicht. Dabei würde ein
Erlass des SPÖ Ministers Hundstorfer ausreichen, um ihn für Personen
im Asylverfahren zu öffnen. Dazu wäre nicht einmal ein
parlamentarischer Beschluss nötig. Aus diesem Grund und auch um auf
Abschiebungen in Kriegsregionen aufmerksam zu machen, war die
Bewegung ebenfalls am Rathausplatz bei der 1. Mai Feier der SPÖ
vertreten. An Bundeskanzler Faymann und Bürgermeister Häupl gerichtet
meint Shahjahan Khan: “You are talking about social justice while we
are threatened by deportation. There will be no social justice as
long as you provide it only for voters!”
Dass es für Asylsuchende gefährlich ist, die eigene Stimme für
existentielle Rechte zu erheben, mussten einige Protagonist_innen der
Bewegung während der jährlichen Mayday-Parade am späteren Nachmittag
erfahren. Ein einziger Geflüchteter wurde direkt am Refugee Protest
Park von mindestens 50 (!) Polizist_innen eingekesselt, jedoch
aufgrund von Druck der Parade nach längerer Zeit wieder frei
gelassen. Direkt nach Weiterzug der Demonstration wurde der
Geflüchtete ohne Nennung der Gründe wiederholt festgehalten und nun
ohne der Aufmerksamkeit des Demozugs abtransportiert. Vier
Freund_innen, darunter ein weiterer Refugee, die ihm zur Hilfe
eilten, wurden daraufhin ebenso mitgenommen. Mittlerweile sind die
Betroffenen wieder frei gekommen, wobei das Motiv der Exekutive für
ihr aggressives Verhalten immer noch unklar ist.
Interview: Die Forderung nach einem normalen Leben… – The demand for a normal life…
[English version can be found below]
Die Forderung nach einem normalen Leben und der Unterschied zwischen helfen und unterstützen
Interview mit A. K., die Fragen hat Niki Kubaczek gestellt.
A. K. ist seit der Besetzung des Votivparks im November 2012 Teil des Refugee Camps Vienna. Er ist einer von jenen, die am 23. Dezember 2012 in der Wiener Votivkirche aus Protest in den Hungerstreik traten. In den letzten Wochen wurde er wiederholt eingeladen, um in unterschiedlichen Kontexten über die Forderungen der Refugees zu sprechen. Das Interview wurde auf Englisch geführt und für die Zwecke dieser Publikation bearbeitet.
Niki Kubaczek: Auf der SOS Mitmensch Matinee zu Beginn dieses Jahres habt Ihr den soeben erhaltenen, mit 3000 € dotierten Ute-Bock-Preis an die Caritas gespendet, um zu zeigen, dass es nicht um Geld, sondern um gleiche Rechte geht. Du hast gesagt, wenn Du die gleichen Rechte hättest wie Menschen mit einem österreichischen Pass dann wäre es kein Problem, genug Geld zu verdienen…
A. K.: Weißt Du, manche Menschen machen Propaganda, dass diese Menschen [die Refugees] keine Lösung wollen, sondern nur Geld sammeln. Wir sind also auch kritisch gegenüber Spenden geworden. Im gleichen Moment brauchen wir aber auch Geld, um Anwält_innen und Essen zu bezahlen. Der Punkt ist also, den anderen Leuten zu erklären, dass es nicht um Geld geht, sondern um eine Lösung. Wir fordern keine Spenden, oder Räume, die dann uns gehören – in diesem Moment sprechen wir über Menschenrechte!
Seit Wochen sind die Tore der Votivkirche, außer während den Messen, geschlossen. Höchstens fünf Unterstützer_innen, Besucher_innen können gleichzeitig hinein…
Mit den normalen Leuten in Kontakt zu sein ist sehr wichtig, auch mit den Unterstützer_innen reden zu können, ihnen zu erklären, einen Plan zu machen – aber sie wollen den Kontakt zu den Unterstützer_innen abschneiden. Wenn Presse, die auf der Seite der Regierung steht, hinein will, dann können sie hinein, aber wenn alternative, unabhängige Medien kommen wollen, dann stoppen sie die. Letztes mal war eine Person aus Deutschland hier, die einen Artikel schreiben wollte, die hat zwei Stunden vor dem Tor warten müssen.
Wo braucht es Hilfe, wo Unterstützung und worin siehst Du Unterschiede dazwischen?
Wir freuen uns auch über Spenden, wenn Leute uns helfen wollen, aber wir haben es nicht auf Räume und Dinge abgesehen, sondern wir wollen eine Lösung! Wir müssen zum Laufen anfangen, die Leute unter Druck setzen, Leute kontaktieren. Das ist die Verantwortung der Unterstützer_innen, die verstehen das System hier, die Gesetze, die Positionen… Aber das ist kein demokratisches Land – in einem demokratischen Land werden Menschen gehört, wenn sie über ein Problem sprechen, aber hier: kein Zuhören, keine Antworten.
Wie ich der Caritas über das Stoppen von Abschiebungen erzählt habe, haben sie gesagt „Oh K., sprich nicht über das…“ Wie können wir eine Lösung finden, wenn niemand Verantwortung übernimmt, wenn wir die verantwortlichen Personen nicht adressieren können? Wir wollen eine Lösung! Ich meine, wir sind sehr klar, wir sprechen nicht über eigene Räume, sondern über den legalen Status, über den Kampf. Es ist Zeit, Verantwortung aufzuteilen. Du machst Deinen Job, draußen, ich mach meinen Job, drinnen. Du treibst einen Tisch auf, ich spreche mit dem Kanzler. Wir sind in der EU, wo sie sagen, dass eine friedliche Welt gemacht wird – wir unterstützen das! Weil wir auch Teil dieser Welt sind, und unsere Rolle ist mehr als wichtig.
Aber meine Probleme sind nicht nur hier zu verorten: 20% sind hier in Österreich, aber 80% – jeden Tag schau ich, wies meiner Familie (in Swat Valley, Pakistan) geht – wie können wir, wie kann ich meine Familie beschützen? Wir sind mehr als in Gefahr, acht Jahre ist es jetzt her, seit dem ich weg bin. Normalerweise sprechen wir [Menschen, die dort Leben] nicht offen in der Presse, diese dummen Leute sind sehr stark [religiöse Gruppen und Sicherheitsfirmen], vielleicht bringen sie wieder wen aus meiner Familie um, weil ich sehr klar meine Meinung gesagt habe. Ich will jetzt Schutz.
Du hast oft über die Forderung nach einem normalen Leben gesprochen. Steht das für Dich im Zusammenhang mit einer Forderung nach Gleichberechtigung?
Gleichberechtigung ist was man in Büchern und Artikeln ließt. Aber eine Person von hier soll einmal in meine Region gehen, ich gebe ihr 500 €, Essen, Unterkunft und dann soll sie dort leben. Das ist kein normales Leben, das ist ein Gefängnis. Aber wir sind auch Menschen. Wir wollen ein normales Leben, offen das Leben genießen. Ein anderer Refugee vom Camp hat gemeint, dass Leute die hier in Österreich aufgewachsen sind, zuerst einmal den Weg gehen sollen, den er gegangen ist, bevor sie ihm die Welt erklären… Schau, in meiner Region haben wir auch viele Flüchtlinge, und wir haben ihnen eine Plattform verschafft. Mein Vater und meine Familie haben diese Leute mit Geld, Unterkünften, Jobs unterstützt. Und wir haben nicht die gleiche wirtschaftliche Situation wie in Europa… Aber wir haben jene versorgt und juristisch unterstützt, die es gebraucht haben. 1,5 Millionen Afghanis und Paschtunen haben wir [der Staat Pakistan] einen Pass gegeben, damit sie durch die Welt reisen können.
Im Zusammenhang mit dem Protestcamp ist ja oft die Rede von „den Refugees“ und „den Supporter_innen“ – würdest du dich dann auch als Supporter verstehen?
Auf jeden Fall! Ich möchte den Jüngeren Möglichkeiten geben, lesen zu lernen, auf die Universität zu gehen, um dieses Scheiss-System zu bekämpfen, um Erfahrungen zu machen, um ein normales Leben zu führen. Wenn Du deinen Mund aufmachst, bekommst Du einen gestempelten Brief von den Sicherheitsfirmen und den religiösen Gruppen, dann bist du auf der schwarzen Liste. Ich bin da auch drauf.
Auf der Schwarzen Liste?
Ja, und auch mein Cousin. „Warum sprichst du über Bildung und die Frauen? Warum sprichst du offen darüber?“ wurde ich immer wieder gefragt, warum ich kein guter Muslim sei. Letztes Jahr haben sie einen anderen Cousin erschossen, meinen Sohn wollten sie auch töten, aber er ist nach Islamabad entkommen. Die haben keine Ahnung, diese Politiker_innen… Aber wir lieben das Leben. Es ist nur einmal, genieße es! Die religiösen Gruppen wollen uns hindern darüber zu sprechen, dass die Welt uns gehört. Aber diese Welt ist für uns da!
In gedruckter Form erschien der Text Ende Februar 2013 in der Zeitschrift MALMOE sowie online auf http://eipcp.net/transversal/0313
The demand for a normal life and on the difference between helping and supporting
Interview with A. K. conducted by Niki Kubaczek
A. K. has been part of the refugee protest camp since the occupation of the Votivpark in November 2012. He was one of those who articulated their protest by going on hunger strike in the Votiv church on December, 23rd, 2012. During the last weeks he has been invited on several occasions to speak about the demands of the refugees. The interview was conducted in English and has been adapted for this publication.
Niki Kubaczek: At the SOS Mitmensch Matinee at the beginning of this year, you donated the Ute-Bock-Award of 3000 € to the Caritas in order to show that you are not fighting for money but for equal rights. You said that it would not be a problem for you to earn enough money if you had the same rights as people with an Austrian passport.
A. K.: You know, some people want to make propaganda and claim that those people (the refugees) do not want a solution, but only want to collect money. This is why we became critical with regard to donations. But, at the same time, we need money for the lawyers, or for food. So, we need to explain to people that money is not the main issue, that we want a solution. We do not demand donations or facilities as the religious people seem to think who say: We provide you with warm places, your own places. We, however are talking about human rights!
For weeks, the doors of the Votiv church have been closed except during mass. Not more than five supporters or visitors have been allowed to enter at the same time…
It is important to be in contact with normal people. It is equally important for us to be able to talk with the supporters, to explain our positions, to make plans but the archdiocese and the Caritas want to cut off our contacts to the supporters, to media and to society. When media want to come inside who are on the side of the government, they are allowed to enter. But when independent media want to come, they are hindered to do so. Recently, a person from Germany came who wanted to write an article, he had to wait for two hours at the gate.
Do you think there is a difference between helping and supporting?
Yes! We are glad when people donate and want to help the refugees but we do not claim for facilities, we want a solution! We need to move, to put pressure on people, to contact people. This is partly also the responsibility of the supporters as they understand the system here, the law, the positions…. But this is not a democratic country, in a democratic country, if people talk about a problem, they are heard but here, no one listens and no one answers.
When I talked to the Caritas about our claim to stop deportations, they only said: “Oh K., do not talk about that!” How is it possible to find a solution if nobody takes responsibility? How can we get a solution if we cannot address the responsible people? When we cannot tell them: “We want a solution!” Our position is very clear: We do not talk about facilities, about own places, but about legal status and about our struggle. This is the time to share responsibilities. You do your job, outside, on your side, and I do my job, inside. You provide a table, I talk to the prime minister, to the chancellor. This is the European Union. They say they work for a peaceful world, we support this! Because we are also part of this world, and our role is very important.
You have often talked about the demand for a normal life. Is this for you the same as the demand for equality?
No, about equality you read in books and articles. But a person from Austria should go to my region. I give this person 500 €, food and accommodation, and then, this person should live there. You cannot live a normal life there, it is a prison. I want a normal life and I want to enjoy life openly.
Another Refugee from the camp once said, that a person who grew up in Austria should first go the way he has come, before starting to explain the world to him…
Listen, in my region, we also have a lot or refugees, and we provided them with a platform. My father and my family helped them with regard to money, housing, jobs, etc…. And we do not have he same economic situation as in Europe. But we helped those who needed a hand, for example with regard to legal affairs.1,5 mio Afghani and Pushdun people received a passport from Pakistan so that they can travel in the world. Can you believe this?
When people talk about the Refugee Camp, they frequently talk about “refugees” and “supporters”. So, would you define yourself as a supporter as well?
Absolutely! I want to give younger people the possibility to learn to read, to go to university in order to fight this stupid system, to make experiences, to have a normal life. My problems are not only here: 20% of my problems are in Austria, but 80% are related to Pakistan. Every day, I check how my family in the Swat Valley is. I constantly wonder how we, how I can protect my family because they are in great danger. It has been eight years now since I left Pakistan. Usually, people there do not talk openly in the media as religious groups and security agencies have a lot of influence. I am afraid that they will again kill somebody from my family as I give my opinion very clearly. I want protection now! When you open your mouth, they shoot you or you first receive a letter from the security agencies and the religious groups – and, then you are on the black list. I am also on the black list.
On the Black List?
Yes, and my cousin as well. The Muslims asked me: “Why do you talk about education for women? Why do you talk openly about this? Why are you not a good Muslim?” Last year, they shot another cousin, they also wanted to kill my son but he ran away to Islamabad. They have no idea, these politicians… But we love life. Because it is one time only. Enjoy it! Religious groups do not want us to say that the world belongs to us. But this world is for us!
The interview has been published at the end of February 2013 in the magazine
MALMOE as well as in the online journal eipcp.
http://eipcp.net/transversal/0313
Die Forderung nach einem normalen Leben und der Unterschied zwischen helfen und unterstützen
DEMO 30. April: Migrantische Studierende und Flüchtlinge für uneingeschränkte Arbeitserlaubnis!
Demoaufruf von solidarische-linke.at:
FLÜCHTLINGE UND MIGRANTISCHE STUDIERENDE FORDERN:
„Wir wollen uneingeschränkt arbeiten können!“
„We want an unrestricted work permit!“
„SINIRSIZ ÇALIŞMA HAKKI ISTIYORUZ!“SOLI (SOLIDARISCHE LINKE) RUFT AM TAG DER ARBEITSLOSEN (30. APRIL) UND VORABEND DES TAGES DER ARBEIT ZUR DEMO FÜR EINE UNEINGESCHRÄNKTE ARBEITSERLAUBNIS UND DEN KAMPF GEGEN JUGENDARBEITSLOSIGKEIT AUF.
DIENSTAG, 30. APRIL 17:30
YPPENPLATZ, 16., Nähe U6 Josefstädterstraße
Demonstrations-Route: Yppenplatz | Schubhäfn Hernalser Gürtel | Alser Straße | Ring | Parlament | Oper (SJ-Fackelzug)ARBEITSRECHT. Studierende aus Nicht-EU Ländern dürfen nur 10 Stunden pro Woche arbeiten (Master-Studierende 20 Stunden). Die Arbeitserlaubnis erhalten sie immer nur für einen einzigen Job, gespickt mit Hürden und langen Wartezeiten. In der Regel müssen sie schlecht bezahlte Schwarzarbeit machen, wenn sie ein Auskommen finden wollen.
JUGENDARBEITSLOSIGKEIT. Das ist kein rein österreichisches Phänomen, sondern hat viel mit der hohen Arbeitslosigkeit in der EU zu tun. Junge Menschen stellen einen gewaltigen Teil der Arbeitslosen: 5,7 der 26,3 Millionen Arbeitslosen in der EU sind unter 25 Jahre alt. In Österreich sind über 400.000 Menschen ohne Job – so viele, wie seit 1945 nicht mehr.
KRISE UND SÜNDENBOCKPOLITIK. Entweder will man migrantische Jugendliche zum Sündenbock machen oder den „Einheimischen“ vermitteln, dass man ihre „KonkurrentInnen“ vom Arbeitsmarkt fernhält. Die Behandlung von MigrantenInnen hat mit den absurden Bankenrettungspaketen zu tun. Überall in der EU will man von diesen Schweinereien ablenken.
Widerstand. Auf den Straßen von Spanien, Griechenland, Italien und Portugal haben sich die empörten Jugendlichen längst Gehör verschafft und sind wichtiger Teil der Protestbewegungen. Wir demonstrieren gemeinsam:
* FÜR EIN UNEINGESCHRÄNKTES ARBEITSRECHT FÜR FLÜCHTLINGE UND MIGRANTISCHE STUDIERENDE
* FÜR DEN KAMPF GEGEN JUGENDARBEITSLOSIGKEIT UND FÜR EINE LEBENSWERTE ZUKUNFT
* DIE REICHEN SOLLEN FÜR DIE KRISE ZAHLENHAST DU GEWUSST?
* Studierende aus Drittstatten dürfen nicht bei ÖH-Wahlen antreten. Hunderte, die sich in Deutschkursen befinden, dürfen gar nicht wählen.
* Sie müssen doppelte Studiengebühren (726,72 €) bezahlen.
* Für ein Visum müssen sie am Konto 5.000 € vorweisen (über 24 Jahre sogar 9.000 €).Organisiert von: SOLI (Solidarische Linke). Unterstützt von (alphabetisch):
* Alevitische Gemeinde Wien [1]
* Alevitische Jugend Wien
* DIDF [2] (Demokratik Işçi Dernekler Federasyonu, Föderation der demokratischen Arbeitervereine)
* KJÖ Wien [3]
* KSŠŠD [4] (Klub slovenskih študentk in študentov na Dunaju, Klub slowenischer StudentInnen in Wien)
* Refugee Protest Camp Vienna [5]
* TU*Basis [6]
* Verein KAMA [7] (Kursangebote von Asylwerber_innen, Migrant_innen und Asylberechtigten)
* YXK [8] (Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan, Verband der Studierenden aus Kurdistan)Wenn ihr den Protest auch unterstützen wollt, schreibt uns! soli@solidarische-linke.at [9]
Auf Facebook [10]Links:
——
[1] http://www.aleviten.or.at/
[2] http://www.didf.at/
[3] http://kjoe.at/tag/wien/
[4] http://www.ksssd.org/nc/home/
[5] http://refugeecampvienna.noblogs.org/
[6] https://tubasis.at/
[7] http://www.kama.or.at/
[8] http://www.yxkwien.at/
[9] http://solidarische-linke.at/demo-uneingeschraenkte-arbeitserlaubnis/soli%40solidarische-linke.at
[10] https://www.facebook.com/events/184253765058195






















